Holm Große Triathlet aus Leidenschaft und IRONMAN
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IRONMAN GERMANY - Erlebnisbericht

am 31.07.2011

Danke an alle, vor allem an meine Frau, die mich die letzten Jahre, im Vorfeld und am Wettkampftag so gut unterstützt haben und mir so die Basis für einen wunderschönen Erfolg gelegt haben.
Die letzten acht Monate konnte ich gut trainieren, Wettkämpfe verliefen erfolgversprechend und auch die letzten Tage vorm Raceday war ich sehr gut drauf.
Startschuss 24.07. 6:45 Uhr. Mit 70 Profis und 300 AK Athleten ging es 15min vor der großen Meute (2200 Athleten) in den längsten Tag des Jahres
Leider hatte ich keine Gelegenheit die Schwimmstrecke mit Bojen abzuschwimmen, sodass ich wahrscheinlich etwas rumgeirrt bin, war aber mit 1:13 noch im angepeilten Limit. Das Wetter war alles andere als triathletenfreundlich. 14°C, Regen gleich nach dem Wechsel aufs Rad. Die ersten Kilometer ging es zügig Richtung Frankfurt City und damit verlor ich auch gleich meinen Trinkhalm vom Aerodrink. Kurze Zeit später fiel der Tacho aus, eigentlich für mich eine grobe Information bezüglich der Renneinteilung. Ich ließ mich aber nicht beirren, fuhr meinen Rhythmus und achtete auf regelmäßige Nahrungsaufnahme. Bei der Kälte ist dies unbedingte Vorrausetzung um keinen Einbruch zu erleiden. Die Strecke war leicht wellig, trotzdem aber schnell, doch ab Kilometer 150 merkte ich leichte Oberschenkelkrämpfe und versuchte über die Trittfrequenz das Tempo zu halten. Doch welches Tempo fuhr ich denn? Zu meinem Erstaunen lag ich beim Blick auf meine Uhr kurz vorm Wechsel super im Limit. Ziel war ca. nach 6:15h vom Rad zu steigen.
Ich wechselte nach 5:00h Rad, also nach 6:20 Gesamtwettkampfzeit zum Lauf und fühlte mich sehr gut. Dabei lief ich den ersten Kilometer aus Versehen im 4:10er Tempo und musste mich regelrecht bremsen.
Nun begann eigentlich die Kür, denn ich wusste, bei den vielen Fans an der Strecke die mich immer wieder motivierten und ich keinen groben Fehler mache, kann eigentlich nix mehr passieren.
So war es dann auch. Ich lief einen guten Rhythmus, ohne Probleme, bekam große Unterstützung von der Strecke, wurde von meiner Frau optimal verpflegt und konnte so sehr viele Plätze gut machen. Leider war ich mir über meine AK Platzierung sehr unsicher, sodass ich bis zum Schluss um jeden Platz kämpfen musste und konnte so auch nicht den Zieleinlauf genießen. Mit der Gesamtzeit von 9:32 und einer guten Laufzeit von 3:12 über die Marathondistanz war ich unter diesen Bedingungen sehr zufrieden. Doch reicht das denn für den Hawaiistart?
Erst Telefonate nach dem Zieleinlauf ließen mich einige Tränen verdrücken. Mit Platz 7 war ich sicher mit dabei und erfülle mir so einen langen, langen Traum.
Den Start beim legendären IRONMAN HAWAII.

Einen besonderen Dank an meine Frau, die wirklich viel aushalten muss, an Frank Heimerdinger der mich über Jahre trainingsmethodisch in die richtige Richtung gewiesen hat, an den Dresdener Laufsportladen, Bike Point, Wellnessclub No. 6, Physiotherapie Auszeit, an meine Maskottchen Gerhard und Petra, an Anne die mir immer noch das Schwimmen versucht beizubringen, den TV Dresden und die vielen, vielen Freunde und Kollegen, welche zu Hause und an der Strecke mir die Daumen gedrückt haben.

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