Holm Große Triathlet aus Leidenschaft und IRONMAN
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Über Holm

KAILUA-KONA – Hawaii. Es ist der 8.Oktober 2011  17:08Uhr

Vor mir liegen nur noch wenige Meter, um mir einen lang ersehnten Traum zu erfüllen... und hinter mir liegen 226km bei der Ironmanweltmeisterschaft.....

März 1993. In meiner Heimatstadt findet der "Shell City Lauf" über 10km statt. Mein erster sportlicher Wettkampf auf den ich mich völlig unstrukturiert und Laienhaft  vorbereitet hatte. Ab da beginnt eine Leidenschaft die noch bist heute ungebrochen anhält.                                                            

Zu diesem Zeitpunkt war ich schon 28 Jahre und sportlich gesehen ein echter Spätstarter. Aber der Reihe nach…

 

Nach diesem Glücksgefühl einen 10km Wettkampf gefinisht  und viel Spaß beim Lauftraining gewonnen zu haben, tastete ich mich langsam bis zum Marathon vor. Die 42,195 km lief ich das erste Mal 1995 in Berlin und es folgten noch weitere, jeweils mit beachtlichen Zeitverbesserungen, wobei ich die Zeit in Dresden bis auf 2:44 drücken konnte

Nach den vielen Laufkilometern reizte mich nun auch das Radtraining und ich fand im Jahr 1997 zum Duathlon (Lauf - Rad - Lauf). Erste Erfolge stellten sich ein und durch das "neue" Training hatte ich eine willkommene Abwechslung.

Beim Powerman in Spalt 1998 qualifizierte ich mich für den härtesten Duathlon der Welt (8,5 - 150 - 30) in Zofingen (Schweiz), den ich  ein halbes Jahr später unter schwierigsten Bedingungen erfolgreich beendete. In diesem Jahr wurde ich auch das erste Mal Sachsenmeister in meiner Altersklasse.

Die größten Erfolge kamen erst mit Hilfe meines Trainers Frank Heimerdinger und mit sehr viel Fleiß. Dazu zählen jährliche Traininglager sowie 3.000 Lauf- und 10.000 Radkilometer.

Mit dem Weltmeistertitel in meiner Altersklasse 2001 ( Venray), dem Vizeweltmeistertitel( Weyer) im darauf folgenden Jahr und beim Powerman in Zofingen 2006 feierte ich meine bis dahin größten Erfolge.

Ab 2008 widmete ich mich  mehr dem Triathlonsport. Nach nur einem 16-monatigen Schwimmtraining erreichte ich bei der Challenge in Roth über 3,8 km Schwimmen, 180 km Rad und 42,195 km Lauf in 9:26 eine respektable Zeit und wurde danach Sachsenmeister über die Mitteldistanz.

Die Idee sich einmal für den Ironman Hawaii zu qualifizieren war die logische Schlussfolgerung. Auf Lanzarote misslang zunächst der Versuch, doch 2011 belegte ich beim Ironman in Frankfurt Platz 7 und hatte somit das lang ersehnte Ticket in der Tasche.

Drei Monate später stand ich nun endlich mit den weltbesten Triathleten in der Bucht von Kailua Kona beim Ironman Hawaii und hatte nach knapp 10 Stunden mein großes Ziel erreicht. Ein unbeschreiblicher Moment.

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